"e-mobility Conference" & "expo" in der Stadthalle Graz
"Wir brauchen ein völlig neues Denken bei der Mobilität", mit diesen Worten eröffnete Bundesminister Nikolaus Berlakovich am 25.01.2012 die "e-mobility Conference" in der Stadthalle Graz. Mit dabei waren an seiner Seite der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, der steirische LH-Stellvertreter Siegfried Schrittwieser, die niederösterreichische Landesrätin Petra Bohuslav sowie Holding-Chef Wolfgang Malik.

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250.000 E-Autos
Unter dem Motto "Ab in die Zukunft" tagten in der steirischen Landeshauptstadt zwei Tage lang 200 internationale ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen in Sachen Mobilität und Antriebstechnik. Berlakovich kündigte ehrgeizige Ziele an: "Unser Land muss energieautark werden und das heißt wir müssen unabhängig von Importen werden. Um diesem Ziel näher zu kommen, wollen wir unter anderem bis zum Jahr 2020 insgesamt 250.000 E-Fahrzeuge in Österreich auf die Straße bringen", betonte er.
In Österreich ist der Verkehr derzeit zu 95 Prozent von Erdöl – und damit von Rohstoff-Importen abhängig. Positive Nebeneffekte durch eine Energiewende würden auf dem Arbeitsmarkt entstehen: "Wir können hier bis zu 15.000 neue green jobs schaffen", so der Bundesminister.
Steigendes Interesse
Die Murmetropole spielt als Modellregion in Sachen e-mobility eine große Rolle, und so fand diese Tagung bereits zum dritten Mal in Graz statt. "Unsere Stadt soll ein Kompetenzzentrum sein und eine Vorreiterrolle einnehmen", so der Grazer Bürgermeister. Die Resonanz auf dieses Thema ist zunehmend positiv: "Das beruht nicht zuletzt auf der Tatsache, dass die Modellregion aktiv handelt und innovative und auch sehr günstige Angebote auf den Markt gebracht hat. Konrekt: mittlerweile ist es günstiger, ein E-Auto zu kaufen, als dasselbe Modell, wenn es mit konventionellen Treibstoffen angetrieben wird", betonte Nagl.
Folgende Themen standen im Mittelpunkt der "e-mobility":
- Perspektiven für Plug-in Hybrid-Fahrzeuge bis 2030
- Perspektiven E-Autos bis 2030
- Innovative Dienstleistungskonzepte für Energieversorger
- Aufbau einer geeigneten Infrastruktur für die Betankung von Elektrofahrzeugen
- CO2-Reduktionspotenziale und Klimaschutz mit E-Autos
- Leistungsvermögen neuer Batterien
Die Conference hat auch die verschiedensten Perspektiven der unterschiedlichsten Elektromobilitätstests in den österreichischen Modellregionen beleuchtet. Die Ergebnisse der Tests zeigen, dass Elektromobilität eine entscheidende Rolle im mobilen Alltag der Menschen spielen kann. Es gibt in jeder Region vielversprechende Ansätze, die in den nächsten Jahren weiter vertieft werden müssen. Es ist aber wichtig, dass wir betreffend Technologie und Entwicklung offen bleiben und verschiedene Wege zur Mobilität der Zukunft parallel prüfen.
Die wichtigste Aufgabe ist die Bewusstseinsbildung, dass Mobilität morgen eine andere ist als morgen und noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist.
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Die nächste "e-mobility conference" findet am 30. und 31. Jänner 2013.
Kontakt:
http://www.holding-graz.at/holding-graz/linien-energie/e-mobility
